Kreispokal-Show am Vatertag in Ashausen
Am morgigen Vatertag blickt der Fußballkreis Harburg nach Ashausen: Auf dem Sportplatz der SG Scharmbeck-Pattensen-Ashausen steigt das prestigeträchtige Kreispokalfinale – eingebettet in einen echten Finaltag mit gleich drei Endspielen. Neben dem Finale der Alten Herren und dem Zweitherren-Endspiel wartet als sportlicher Höhepunkt das große Kreispokalfinale zwischen den Luhestädtern aus Winsen und dem TSV Heidenau.
Bis zu 1000 Zuschauer werden rund um die Anlage erwartet, wenn zwei ambitionierte Kreisligisten um den begehrten Titel kämpfen. Einen klaren Favoriten gibt es dabei nicht: Sowohl Winsen als auch Heidenau präsentierten sich 2026 bislang in starker Form und reisen mit viel Selbstvertrauen an.
Der TSV Heidenau überzeugte auf dem Weg ins Endspiel mit vier souveränen Erfolgen und blieb dabei ohne Gegentor. Nach dem 5:0 beim Winsener Fussballclub, einem knappen 1:0 gegen Holvede-Halvesbostel und einem 2:0 beim TVV Neu Wulmstorf folgte im Halbfinale ein klares und durchaus etwas überraschendes 3:0 beim MTV Ramelsloh. Vor allem die Defensive der Heidenauer zeigte sich bislang extrem stabil.
Winsen musste auf dem Weg ins Finale offensiv kaum Fragen offenlassen. Bereits in Runde eins gab es ein 8:1 bei der SG Elbdeich, gefolgt von einem 3:0 beim SV Wistedt und einem 6:2 beim FC Roddau. Im Halbfinale wartete dann der echte Härtetest: Gegen Ligakonkurrent VfL Maschen setzte sich Winsen nach einem packenden 5:4 im Elfmeterschießen durch.
Beide Mannschaften begegnen sich damit absolut auf Augenhöhe. Winsen bringt viel Offensivpower und individuelle Qualität mit, während Heidenau vor allem über Stabilität, mannschaftliche Geschlossenheit und starke Form überzeugt.
Die Voraussetzungen für ein echtes Pokalfest könnten also kaum besser sein: Feiertag, volle Anlage, Derbycharakter und zwei Teams, die sich nichts schenken werden. Ashausen ist bereit für einen langen Fußballtag – und am Ende wird nur ein Team den Pokal in den Himmel stemmen.
3. RAINER LASSEN CUP – 7.500 EURO FÜR DEN GUTEN ZWECK!
Auch das dritte Hallenturnier der SG Salzhausen-Garlstorf zu Ehren des vor ziemlich genau fünf Jahren verstorbenen Landkreis Schiedsrichters Rainer Lassen war wieder einmal ein voller Erfolg. Dank einer umfangreichen Tombola und zahlreichen Spenden konnte das Orgateam um Chrischi Ramm der Kinderkrebsinitiative Buchholz e.V. am Ende des Turnieres einen Scheck in Rekordhöhe von 7.500 EURO überreichen.
Sportlich bot das Turnier durchaus einige Überraschungen. Der Titelverteidiger des MTV Egestorf marschierte ohne Punktverlust durch die Gruppenphase, musste im Viertelfinale allerdings gegen den Gastgeber der SG SaGa nach einer knappen 0:1-Niederlage vorzeitig die Segel streichen. Weiterhin zogen der Vorjahresfinalist TSV Auetal sowie der FC Roddau und der Lüneburger Kreisligist Ochtmisser SV ins Halbfinale ein.
Der Traum des großen Derby-Finals zwischen der SaGa und den Geisskatzen zerbrach jeweils am 9-Meterschießen, sodass diese im kleinen Finale im Spiel um Platz 3 aufeinandertrafen. Hier hatten die Hausherren - ebenfalls im Shoot-Out - knapp die Nase vorn und sicherten sich die Bronzemedaille.
Das Finale war wiederum eine klare Angelegenheit. Der OSV bezwang den FC Roddau deutlich mit 4:1 und gewann den dritten RLC in Salzhausen.
Spieler des Turniers wurde Kay Martens vom TSV Auetal, den besten Torhüter stellten die Gewinner und die Torjägerkanone mussten sich Tim Möller (SaGa), Matthias Dierks (Roddau) und Luca Schröder (Ochtmissen) mit jeweils fünf Treffern teilen.