Große Aufholjagd sichert Big Points im Abstiegskampf
03.05.2026
TSV Ottersberg
SG SPA
2 - 3
(1 - 0)
TSV Ottersberg:
Trainer:
unbekannt
SG SPA:
Yannick Kochlin,
Til Boving,
Moritz Bahn,
Torben Riemer 
,
Simon-Martin Meyer,
Marvin Bork ( 90.

),
Micha Oertzen,
Leon Fischer 
,
Felix Zabiensky ( 72.

),
Sascha Damm 
,
Freddy Pein ( 83.

),
Mohamed Nams (72.

),
Moritz Wagener (83.

),
Brian Mehm (90.

)
Trainer:
Yannick Hinsch
Tore:
1-0 unbekannt
(33.),
2-0 unbekannt
(55.),
2-1
Leon Fischer
(78.),
2-2
Torben Riemer
(85.),
2-3
Sascha Damm
(90., Elfmeter)
Bes. Vork.: Rote Karte Ottersberg (90.+1)
Der Spielbericht wird präsentiert von:
(LAFU) Im Kampf um den Klassenerhalt in der Landesliga Lüneburg hat die SG SPA ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Am 26. Spieltag gelang beim Auswärtsspiel in Ottersberg ein dramatischer 3:2-Erfolg nach 0:2-Rückstand – ein Sieg, der im Tabellenkeller enorme Bedeutung hat. Erstmals seit langer Zeit beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer nur noch drei Punkte. Besonders brisant: Die direkten Duelle gegen Treubund Lüneburg stehen in den kommenden Wochen sogar noch doppelt an.
Dabei waren die Voraussetzungen alles andere als optimal. „Mit dem personell wirklich letzten Aufgebot mussten wir heute in Ottersberg antreten. Alles andere als gute Voraussetzungen bei diesem Must-win-Game“, erklärte Trainer Marinus Bester nach der Partie.
Die Begegnung begann auf beiden Seiten vorsichtig. Sowohl Ottersberg als auch die Gäste waren zunächst vor allem um defensive Stabilität bemüht, sodass Torchancen Mangelware blieben. Nach rund einer halben Stunde folgte jedoch der erste Rückschlag: Nach einem klassischen Konter gingen die Gastgeber mit 1:0 in Führung – gleichzeitig auch der Halbzeitstand.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich das Team von Bester spielerisch verbessert, musste jedoch den nächsten Nackenschlag hinnehmen. Nach einer Ecke erhöhte Ottersberg auf 2:0. „Im Normalfall und in unserer Situation eigentlich ein Killer“, so Bester.
Doch die Mannschaft bewies Moral. Mit zunehmender Spielzeit ließen bei den
Gastgebern die Kräfte nach, während die Gäste mit dem Mut der Verzweiflung immer druckvoller wurden. In der 70. Minute scheiterte Damm zunächst noch am stark reagierenden Torhüter.
Acht Minuten später war es dann soweit: Nach starker Vorarbeit von Simon Meyer lauerte Leon Fischer am zweiten Pfosten und verwandelte eiskalt zum 1:2-Anschlusstreffer. Der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Wiederum acht Minuten später nutzte Torben Riemer seine langen Beine, um eine Vorlage von Fischer an der Fünfmeterlinie zu verwerten und trocken ins kurze Eck zum 2:2 einzuschieben.
Doch mit dem Punkt wollte sich das Team nicht zufriedengeben. In der Nachspielzeit wurde es dann dramatisch: Nams Camara bekam den Ball an der Strafraumkante in den Fuß gespielt, setzte sich stark gegen zwei Gegenspieler durch und wurde anschließend im Strafraum gefoult – Elfmeter.
Sascha Damm übernahm Verantwortung, trat an und verwandelte nervenstark zum viel umjubelten 3:2-Siegtreffer.
„Wie sich die Mannschaft gegen alle Widrigkeiten, die auch heute wieder zusammengekommen sind, gestemmt hat, war überragend. Mit diesem Teamspirit können wir das Wunder Klassenerhalt noch schaffen“, bilanzierte ein sichtlich bewegter Bester.
Mit diesem Last-Minute-Erfolg lebt die Hoffnung im Abstiegskampf mehr denn je. Nur noch drei Punkte trennen das Team vom rettenden Ufer – und mit zwei direkten Duellen gegen Treubund Lüneburg hat man den Klassenerhalt nun wieder in der eigenen Hand.