Winsen sichert sich zumindest die Landkreismeisterschaft!
25.05.2019
TSV Winsen/Luhe
SV Drochtersen/Assel II
1 - 1
(0 - 1)
TSV Winsen/Luhe:
Henrik Titze,
Alexander Bowmann,
Moritz Bahn,
Niko Rebsch,
Oliver Rupprecht,
Tobias Grube,
Arne Gillich,
Dennis Auber ( 23.

),
Allaa Mrisi ( 49.

),
Maximilian Schmidt ( 72.

),
Maxi Köster 
,
Niklas Teschner (23.

),
Marius Landowski (49.

),
Sven Netzlaff (72.

)
Trainer:
Henrik Titze
SV Drochtersen/Assel II:
Julian Quack,
Hendrik Breede,
Claas Berliner,
Alexander Zielke,
Niko Junge,
Dominik Zielke,
Benjamin Zielke
Trainer:
Hannes Schulz
Tore:
0-1
Paul Meyer
(25.),
1-1
Maxi Köster
(85.)
Zuschauer: 150
Bes. Vork.: -
(DS) Der TSV Winsen/Luhe bleibt dank eines späten, aber völlig verdienten Ausgleichstreffers ein viertes Mal in Serie ungeschlagen und sichert sich im Fernduell mit dem TV Meckelfeld die inoffizielle „Landkreismeisterschaft in Harburg“. Dank einer bis dato guten Rückrunde (20 Punkte), überflügelte die Titze-Elf nun sogar endgültig den TVM, der am 15. Spieltag noch satte dreizehn Punkte Vorsprung vor dem Aufsteiger hatte. Der Platz 14 ist den Luhern somit nach dem 1:1-Remis gegen Drochtersen nicht mehr zu nehmen, die nächsten zwei Wochen wird nun gebannt nach Emmendorf geschaut, ob der Rückzug tatsächlich vollzogen wird. Zieht der SVE zurück, spielt der TSV nächstes Jahr doch noch in der Landesliga.
„In der letzten Woche hat sich eine Konstellation ergeben, mit der niemand auch wir nicht gerechnet hatten. Sportlich haben wir es diese Serie nicht geschafft, das lag vor allem an unserer schwierigen Hinserie. Wenn der SVE tatsächlich hier nicht weitermachen will, werden wir natürlich da sein. Insofern kann unsere gute Rückrunde und vor allem unser starker Endspurt nochmal goldwert gewesen sein. So oder so haben wir aber in 2019 ein ordentliches Bild abgegeben, das war sehr wichtig und gibt uns Mut für die nächste Saison, ob im Bezirk oder der Landesliga“, so Spielertrainer Henrik Titze nach seinem letzten Heimspiel als aktiver Keeper. „Mit
der zweiten Halbzeit bin ich sehr zufrieden. Wir haben uns gut zurück gearbeitet, Chancen erspielt und dann zum Glück am Ende wenigstens einmal getroffen.“, so der bald 33-Jährige weiter. Maxi Köster war nach Landowski-Vorlage zur Stelle, sein viertes Tor in den letzten vier Partien, und besorgte fünf Minuten vor dem Ende den Endstand. Um ein Haar hätte der TSV die Partie in Gänze gedreht, Quack parierte gegen Gillich aber zweimal glänzend, einmal half zudem sogar noch der Pfosten. Auch Bahn, Grube und Landowski hatten Mitte der zweiten Hälfe bereits gute Abschlüsse auf Seiten der Hausherren.
Im ersten Durchgang war die Partie dagegen deutlich ausgeglichener. Winsen hatte zwar etwas mehr vom Spiel, aber wenig Durchschlagskraft. Die Gäste dagegen kamen über ihre schnellen Spitzen, u.a. Meyer, immer wieder gefährlich vor das Gehäuse. Nach einem Konter fiel dann auch die Gästeführung, als Meyer völlig frei auf das Tor zu lief und vollstreckte. Nicht wirklich unverdient, da Winsen in der ersten Halbzeit einige Löcher in der Defensive anbot. Am Ende aber konnten die Gäste mit dem Remis sehr zufrieden sein, Winsen war dem Sieg im zweiten Durchgang deutlich näher.
„Ich hätte natürlich sehr gern mein letztes Heimspiel gewonnen, dennoch war es mit dem späten Ausgleichstreffer und endgültigen Sicherung des 14. Platzes ein versöhnliches Ende.“, so Titze abschließend.

© Ingo Howe