"Unterm Strich ein gerechtes Remis. In der ersten Halbzeit haben wir nicht die Präsenz gezeigt, die wir uns vorgenommen hatten. Besonders ärgerlich: Das Gegentor war vermeidbar. Gleichzeitig hätten wir vor der Pause das 1:1 machen müssen – die Chancen waren da.
In der Kabine haben wir die Fehler klar benannt und waren überzeugt: Dieser Gegner ist schlagbar. Umso bitterer, dass wir kurz nach Wiederanpfiff durch einen zweifelhaften Elfmeter das 0:2 kassieren. Doch wir sind ruhig geblieben, haben unser Spiel weiter durchgezogen und uns belohnt – erst mit dem Anschluss per Strafstoß, dann mit dem verdienten Ausgleich. Genau das ist der Unterschied: In unserem ersten Bezirksliga-Jahr hätten wir so ein Spiel wahrscheinlich noch verloren.
Ein Wort zu den Rahmenbedingungen in Krelingen: Uns wurde zum Aufwärmen eine Mini-Fläche am Spielfeldrand zugewiesen, während die Heimmannschaft fast einen halben Platz nutzen konnte. Die Kabinensituation lasse ich mal lieber unerwähnt. Das ist weder gute Organisation noch gelebte Gastfreundschaft. Da ist noch Luft nach oben."