Äsdörp mit Spielglück - EE gibt frühe Führung aus der Hand!
10.11.2024
MTV Egestorf
Eintracht Elbmarsch
2 - 1
(1 - 1)
MTV Egestorf:
Marcel Corrieri 3,89,
Pascal Lühr 2,65,
Stephen Kullik 2,87,
Lukas Lübberstedt 3,00,
Hendrik Jüttner 2,93,
Lucas Meyer 2,54,
Marcel Jost 2,67,
Anton Heins 2,48 ( 81.

),
Florian Eggert 2,57,
Felix Okorn 3,07 
( 51.

),
Ole Albers 2,15 
( 87.

),
Patrick Struwe 2,63 (51.

),
Benjamin Müller (81.

),
Leonard Braatz (87.

)
Trainer:
Niclas Brandt
Eintracht Elbmarsch:
Louis Heese 3,00,
Erik Bockhoff 3,64,
Christoph Martin 3,71 ( 46.

),
Ole Lilienthal 3,50,
Lasse Baltzer 3,79 ( 82.

),
Chuck Bödder 3,07,
Max Brusch 3,57,
Leeroy-Clint Schütt 3,57,
Konstantin Tomchik 3,50,
Philip Balke 3,29 ( 81.

),
Daniel Macknow 2,50 
,
Fabio Gibat 3,86 (46.

),
Patrik Schütt (81.

),
Cedrik Brunke (82.

)
Trainer:
Jan Flindt
Tore:
0-1
Daniel Macknow
(2.),
1-1
Felix Okorn
(21.),
2-1
Ole Albers
(67.)
Schiedsrichter: Mohammed Elbrol
Der Spielbericht wird präsentiert von:
(LAFU)
Der MTV Egestorf fuhr nach einem intensiven Landkreisderby den dritten Sieg in Folge ein. Erneut bewiesen die Hausherren vom Ahornweg Moral und kämpften sich nach einem frühen Rückstand zurück in die Partie. Die gebeutelte Eintracht bot dem MTV die Stirn und ärgerte sich nach mindestens einer spielentscheidenden Fehlerentscheidung über die nächste knappe Niederlage.
Dabei fing alles so gut an für die Gäste vom Deich. Nach genau 92 Sekunden versenkte der Ex-Egestorfer Daniel Macknow mit seinem ersten Ballkontakt einen Volley aus 20m direkt unter die Latte und brachte die EE mit einem absoluten Traumtor in Führung (2. Min).
Die Elf von MTV-Coach Brandt, der übrigens ähnlich wie Macknow auf seinen alten Arbeitgeber traf, brauchte ein wenig, um nach einer schwächeren Anfangsphase in die Partie zu kommen. Doch der in Augen der Elbmarsch umstrittene Ausgleich fiel dann auch direkt mit dem ersten guten Angriff: Heins bediente Albers per Steckpass, der wiederum Okorn frei im Fünfer sah. Okorns Abschluss aus kürzester Distanz konnte Keeper Heese nicht entscheidend parieren (21. Min). Unmittelbar davor reklamierten die Deichkicker, dass EE-Keeper Heese beim Abschlag von Eggert behindert worden wäre, der dann zu jenem Pass von Heins führte.
Bis zur Halbzeit durften sich die beiden Torhüter noch je einmal auszeichnen: Heese parierte einen zu zentralen Abschluss von Eggert (26. Min) und Corrieri entschärfte einen
Macknow-Versuch per Fußabwehr (36. Min). So ging nach einer relativ chancenarmen ersten Hälfte mit einem 1:1 in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel gehörte die erste Großchance den Jungs aus Äsdörp. Meyer verlängerte einen Struwe-Freistoß auf Eggert, der die Kugel aus der Drehung auf das Tor brachte. Heese war zur Stelle und klärte zur Ecke (50. Min).
Die von EE-Trainer Flindt angesprochene Situation ereignete sich in der 58. Spielminute: Nach einem Torabschluss von E. Boockhoff aus halblinker Position fiel der Abpraller Corrieris direkt vor die Füße von Tomchik, der aus wenigen Metern einschob. Für die Unparteiischen soll sich Tomchik im Abseits befunden haben, was sich im Nachgang auf der Kamera eindeutig widerlegen ließ. Deutlich knapper war es rund zehn Minuten später auf der anderen Seite, als Albers nach einem Angriff über rechts von Meyer bedient wurde und Heese per Lupfer überlistete (67. Min).
Die Gäste holten in der Schlussphase nochmal die Brechstange raus und hatten noch die eine dicke Chance auf den Ausgleich. Der eingewechselte Brunke legte einen langen Ball per Kopf auf den ebenfalls eingewechselten P. Schütt ab. Unter Bedrängnis touchierte P. Schütt aus Sicht der Grünen leider nur den Querbalken (89. Min).
Danach war dann Schluss - während der MTV einen glücklichen Heimdreier feiern durfte, blickte die Eintracht in fragende Gesichter und stellte sich die Frage, warum man erneut mit leeren Händen dastand.
"Aus meiner Sicht ein ausgeglichenes Spiel auf schwierigem Geläuf, aus dem beide Mannschaften aber das Beste gemacht haben.
Die Anfangsphase geht klar an uns, dann fängt Äsdörp sich und hat etwas mehr vom Spiel, sodass das Remis zur Pause in Ordnung geht, auch wenn das heute katastrophale Schiedsrichtergespann seinen Teil zum Ausgleichstreffer beigetragen hat.
Die zweite Halbzeit verläuft ebenso ausgeglichen und wird dann erneut durch den Unparteiischen entschieden.
Während alle Videobilder belegen, dass Tomchik beim 2-1 Führungstreffer klar nicht im Abseits steht, fällt auf der anderen Seite der Siegtreffer aus stark abseitsverdächtiger Position.
Trotzdem Glückwunsch an Egestorf und Hut ab vor unserer Mannschaft.
Ein Remis wäre heute das gerechte Ergebnis gewesen."